Spanische Musik

Die Musik auf der iberischen Halbinsel war über die Jahrhunderte grossen einer Vielfalt von Einflüssen ausgesetzt. In der Renaissance taten sich starken von arabischen Elementen geprägte Gitarrenmusik aber auch mehrstimmige Gesänge mit  französischen und flandrischen Einflüssen hervor. Beides fließt in dem ursprünglich aus Andalusien stammenden Flamenco zusammen, der aber erst im 19. Jahrhundert belegt ist. Es entwickelte sich auch eine Form der spanischen Oper, die bis heute Bestand hat. Regionale und lokale Musikstile vermengten sich zu einer bis heute populären Volksmusik. Das 20. Jahrhundert stand in Spanien vornhemlich unter dem bremsenden Einfluss Francos. Doch auch diesem gelang es letztendlich nicht, die Rock- und Popelemente aufzuhalten, die Spanien nun überschwemmen und mit denen  junge spanische Musiktalente kreative umzugehen verstehen. Gelungene Synthesen aus Flamenco und Rock betreiben beispielsweise Ketama oder Lole y Manoel.